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The Maple Markets
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Fünf Kategorien entscheiden, was ein kanadisches Bergbauunternehmen veröffentlichen darf

National Instrument 43-101 ist überwiegend als Verbot geschrieben, und die Grenze, die es zieht, trennte letzte Woche die erste Tonnage von Grid Metals von dem acht Kilometer langen Goldtrend von Lundin Gold.

Zwanzig der dreiundzwanzig Beiträge, die The Maple Markets in der vergangenen Woche veröffentlichte, drehten sich um den Abstand zwischen einem bergbaulichen Meilenstein und einem bergbaulichen Ergebnis. Das kanadische Wertpapierrecht zieht diese Grenze schriftlich: NI 43-101 untersagt einem Emittenten, Menge oder Gehalt einer Lagerstätte zu veröffentlichen, die er nicht in eine von fünf Kategorien eingeordnet hat. Grid Metals, Lundin Gold, Hudbay und Aris Mining standen in denselben sieben Tagen jeweils auf einer anderen Stufe dieser Leiter.

By Daniel Okoye11 min readTranslation: translated

Deutsche Ausgabe, aus dem Englischen übersetzt. Englische Originalfassung lesen

Fünf Kategorien entscheiden, was ein kanadisches Bergbauunternehmen veröffentlichen darf
Maple Markets

abgeleitete, angezeigte und gemessene Mineralressource; wahrscheinliche und nachgewiesene Mineralreserve

Fünf Kategorien

die einzigen Einordnungen, unter denen NI 43-101 Abschnitt 2.3(1)(a) einem kanadischen Emittenten erlaubt, Menge oder Gehalt einer Lagerstätte zu veröffentlichen

Frist nach NI 43-101 Abschnitt 4.2(5)(a)(iii) zur Einreichung des stützenden technischen Berichts nach der erstmaligen Offenlegung einer Ressource oder Reserve; bei Grid Metals fällt sie auf den 14. November 2026, bei Hudbay auf den 12. November 2026

45 Tage

die erste gemessene Ressource von Grid Metals bei Lucy South, Stichtag 25. September 2026, unterzeichnet von Rohan Millar, P.Geo., von SGS Geological Services

51,500 Tonnen mit 2.58% Cs₂O

die am 28. September 2026 gemeldeten nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven von Hudbay bei Snow Lake, Reservenlaufzeit bis 2043, rund 524-mal die Tonnage von Lucy South

27.0 Millionen Tonnen, rund 2.0 Millionen Unzen Gold

kanadische Ausgabenabsichten für Exploration und Lagerstättenbewertung für 2026, davon C$2.91 Milliarden von Juniorunternehmen, laut Natural Resources Canada

C$5.3 Milliarden

Am 30. September 2026 veröffentlichte Grid Metals Corp. eine Tonnage für die Lagerstätte Lucy South auf dem Projekt Falcon West. Das Gestein hatte sich in jener Woche nicht verändert. Verändert hat sich, dass ein unabhängiger Geologe eine Schätzung dafür unterzeichnet hatte, und nach kanadischem Wertpapierrecht ist diese Unterschrift der Unterschied zwischen einem Unternehmen, das eine Tonnage nennen darf, und einem, das es nicht darf.

Die Schätzung trägt den Stichtag 25. September 2026 und wurde von Rohan Millar, P.Geo., von SGS Geological Services erstellt, den das Unternehmen als unabhängige qualifizierte Person im Sinne von National Instrument 43-101 ausweist. Die von ihm unterzeichneten Zahlen: 51,500 Tonnen mit 2.58 Prozent Caesiumoxid und 1.47 Prozent Lithiumoxid in der gemessenen Kategorie, darin eine Pollucit-Zone von 15,600 Tonnen mit 5.19 Prozent Caesiumoxid, bemessen oberhalb eines Cut-off-Gehalts von 0.2 Prozent Caesiumoxid im Basisfall.

In der vergangenen Woche drehte sich jede kanadische Bergbaumeldung von Gewicht um dieselbe Unterscheidung, und die meisten sagten das bereits in der Überschrift. Ein acht Kilometer langer Goldtrend war keine Ressource. Eine Reservenangabe mit Laufzeit bis 2043 war keine Bewertung. Eine Genehmigungsverordnung in Kolumbien war keine Baufreigabe. Fünfundvierzig Bohrgeräte waren keine Unze von irgendetwas. Das sind keine redaktionellen Urteile. Es sind die Stufen einer Leiter, die im kanadischen Recht festgeschrieben ist, und dieses Recht ist ungewöhnlich deutlich darin, was ein Unternehmen auf jeder einzelnen Stufe sagen darf.

Das Regelwerk arbeitet damit, den Unternehmen zu sagen, was sie nicht sagen dürfen

Die meisten Offenlegungsvorschriften legen fest, was enthalten sein muss. NI 43-101 verwendet einen großen Teil seines Umfangs darauf, Dinge zu untersagen.

Abschnitt 2.1 verlangt, dass jede Offenlegung wissenschaftlicher oder technischer Informationen zu einem wesentlichen Mineralprojekt "based upon information prepared by or under the supervision of a qualified person" (sinngemäß: auf Informationen gestützt, die von einer qualifizierten Person oder unter ihrer Aufsicht erstellt wurden) oder "approved by a qualified person" (sinngemäß: von einer qualifizierten Person freigegeben) sein muss. Als qualifizierte Person gilt ein Ingenieur oder Geowissenschaftler mit Hochschulabschluss in einem einschlägigen Bereich der Geowissenschaften oder des Ingenieurwesens und mindestens fünf Jahren einschlägiger Berufserfahrung. Alles Technische, was ein kanadischer Bergbauemittent veröffentlicht, läuft über diese Person.

Abschnitt 2.3(1)(a) schließt dann die Tür für die Zahl, die am meisten gefragt ist. Ein Emittent "must not disclose the quantity, grade, or metal or mineral content of a deposit that has not been categorized as an inferred mineral resource, an indicated mineral resource, a measured mineral resource, a probable mineral reserve, or a proven mineral reserve" (sinngemäß: darf Menge, Gehalt oder Metall- und Mineralinhalt einer Lagerstätte nicht offenlegen, die nicht als abgeleitete, angezeigte oder gemessene Mineralressource oder als wahrscheinliche oder nachgewiesene Mineralreserve eingeordnet wurde).

Fünf Kategorien. Außerhalb davon ist eine Tonnage oder eine Unzenzahl in Kanada keine zulässige Offenlegung, gleichgültig was ein Unternehmen im Boden vermutet. Abschnitt 2.2 ergänzt, dass die Kategorien getrennt auszuweisen sind und abgeleitete Ressourcen den beiden anderen niemals hinzugerechnet werden dürfen. Die Bedeutung aller fünf Begriffe stammt aus den CIM Definition Standards, die das Regelwerk durch Verweis einbezieht, anstatt sie selbst wiederzugeben.

Praktisch heißt das: Eine kanadische Bergbauüberschrift lässt sich meist allein daran auf der Leiter einordnen, welche Art von Zahl sie enthält.

StufeWas vorliegen mussWas veröffentlicht werden darfDas Dokument, das folgt
ExplorationszielEin geologisches Konzept mit ausreichender Probenahme als RahmenMenge und Gehalt nur als Bandbreiten, mit dem Hinweis auf den konzeptionellen Charakter in gleicher DeutlichkeitKeines erforderlich
BohrergebnisAnalyseergebnisse, erstellt oder freigegeben von einer qualifizierten PersonDer Bohrabschnitt: ein über eine Kernlänge gemittelter Gehalt, Bohrloch für BohrlochKeines erforderlich
MineralressourceBegründete Aussichten auf eine letztlich wirtschaftliche GewinnungTonnage und Gehalt je Kategorie, getrennt ausgewiesenTechnischer Bericht auf SEDAR+ binnen 45 Tagen nach der Erstoffenlegung
MineralreserveModifying Factors, angewandt auf eine gemessene oder angezeigte RessourceDer wirtschaftlich gewinnbare Teil, mit der zugrunde liegenden StudieTechnischer Bericht auf SEDAR+ binnen 45 Tagen nach der Erstoffenlegung
BaufreigabeGenehmigungen, Finanzierung und ein VorstandsbeschlussVom Regelwerk nicht erfasstNichts nach NI 43-101

Ein Bohrloch misst Gestein, nicht eine Lagerstätte

Lundin Gold meldete am 24. September 2026, dass Bohrloch BLP-2026-553 auf dem Ziel Bonza Sur nahe Fruta del Norte in Ecuador 204.26 Gramm Gold je Tonne über 3.05 Meter ab einer Tiefe von 140.25 Meter erbrachte. Weitere Bohrlöcher derselben Mitteilung ergaben 28.05 Gramm je Tonne über 4.20 Meter und, auf dem Ziel Quebrada Dorada, 6.53 Gramm je Tonne über 13.05 Meter. Das Unternehmen beschrieb einen epithermalen Goldtrend von mehr als acht Kilometern Länge.

Ein Gehalt von 204.26 Gramm je Tonne bedeutet, dass aus einer Tonne Gestein, die diesem Bohrkern entspricht, bei der Verarbeitung etwa 204 Gramm Gold herauskämen. Die Messung gilt für einen Kernzylinder von 3.05 Meter Länge, der einige Dutzend Kilogramm wiegt. Über die Menge an Gestein dieser Qualität sagt sie nichts, weil noch niemand ein Volumen geschätzt hat.

Die Mitteilung enthielt daher für keines der beiden Ziele eine Schätzung von Mineralressourcen oder Mineralreserven und hätte sie nicht enthalten dürfen. Nach Abschnitt 2.3(2) darf ein Unternehmen in dieser Lage eine potenzielle Menge und einen potenziellen Gehalt nur als Bandbreiten veröffentlichen, und nur dann, wenn die Offenlegung in gleicher Deutlichkeit feststellt, die Angaben seien "conceptual in nature, that there has been insufficient exploration to define a mineral resource and that it is uncertain if further exploration will result in the target being delineated as a mineral resource" (sinngemäß: konzeptioneller Natur, die Exploration reiche zur Abgrenzung einer Mineralressource nicht aus, und es sei ungewiss, ob weitere Exploration das Ziel zu einer Mineralressource machen werde). Die acht Kilometer sind eine Streichlänge. Sie sind eine Kartenmessung, keine Metallmenge.

Die erste Stufe, die eine Tonnage trägt

Die CIM-Standards definieren eine Mineralressource als eine Anreicherung von Material wirtschaftlichen Interesses "in such form, grade or quality and quantity that there are reasonable prospects for eventual economic extraction" (sinngemäß: in solcher Form, solchem Gehalt oder solcher Qualität und Menge, dass begründete Aussichten auf eine letztlich wirtschaftliche Gewinnung bestehen). Die Vertrauenskategorien unterscheiden sich darin, wie viele Nachweise die Schätzung tragen. Eine abgeleitete Ressource beruht auf begrenzten geologischen Befunden und Probenahmen. Eine angezeigte Ressource ist mit genügend Vertrauen geschätzt, um Grubenplanung und eine Beurteilung der Wirtschaftlichkeit zu stützen. Eine gemessene Ressource stützt eine detaillierte Grubenplanung und eine abschließende Beurteilung.

Grid Metals ordnete Lucy South vollständig in die gemessene Kategorie ein, die vertrauenswürdigste der drei, was für eine erste Schätzung unüblich ist. Die Mitteilung enthielt zudem den von den Standards verlangten Satz: "Mineral resources which are not mineral reserves do not have demonstrated economic viability." (sinngemäß: Mineralressourcen, die keine Mineralreserven sind, haben keine nachgewiesene wirtschaftliche Gewinnbarkeit.)

Dieser Satz ist der gesamte Inhalt dieser Stufe. Begründete Aussichten auf eine letztlich wirtschaftliche Gewinnung sind das Urteil eines Geologen, dass eine Prüfung des Materials sich lohnt. Es ist keine Feststellung, dass der Abbau sich rechnen würde.

Bei Grid Metals liefen zwei Fristen an, und sie sind unterschiedlich lang

Die erstmalige Offenlegung einer Mineralressource, die eine wesentliche Veränderung darstellt, löst Abschnitt 4.2(1)(j) aus, und Abschnitt 4.2(5)(a)(iii) setzt die Frist: Der stützende technische Bericht ist "45 days after the date of the disclosure" (sinngemäß: 45 Tage nach dem Tag der Offenlegung) einzureichen. Die Mitteilung von Grid Metals erklärt, die Schätzung werde von einem technischen Bericht gestützt, der binnen 45 Tagen auf SEDAR+ eingereicht werde, was ab dem 30. September 2026 auf den 14. November 2026 fällt. Bis dieser Bericht eintrifft, besteht die unterzeichnete Schätzung in einer Pressemitteilung, und die ihr zugrunde liegenden Annahmen bestehen öffentlich gar nicht.

Eine zweite Frist in derselben Meldung gehört nicht zum Regelwerk. Nach einer Joint-Venture-Vereinbarung vom 20. Juli 2026, wie The Maple Markets am 1. Oktober in Grid Metals Reported Its First Resource, and a 90-Day Clock Started berichtete, erhielt Avenir Minerals eine Option, die am fünfzehnten Tag nach der Bekanntgabe einer Mineralressourcenschätzung durch Grid ausübbar wird und Avenir danach 90 Tage lässt, bis zu 19.99 Prozent der Aktien von Grid mit einem Aufschlag von 10 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten 30 Tage zu zeichnen. Die 90 Tage sind vertraglich und betreffen Eigentum. Die 45 Tage sind regulatorisch und betreffen Nachweise. Die Ressourcenbekanntgabe setzt beide in Gang, und nur eine von ihnen bringt ein Dokument hervor, das sich lesen lässt.

Auch die 45 Tage gelten nicht absolut: Abschnitt 4.2(7) verlängert die Frist unter festgelegten Umständen auf 180 Tage. Der Einreichungstag, nicht der Tag der Bekanntgabe, ist der Zeitpunkt, an dem die Annahmen prüfbar werden.

Wirtschaftliche Gewinnbarkeit ist eine eigene Prüfung, und keine geologische

Eine Mineralreserve ist nach der CIM-Definition "the economically mineable part of a measured and/or Indicated Mineral Resource" (sinngemäß: der wirtschaftlich gewinnbare Teil einer gemessenen oder angezeigten Mineralressource). Dorthin zu kommen bedeutet, die von den Standards so genannten Modifying Factors anzuwenden: "mining, processing, metallurgical, infrastructure, economic, marketing, legal, environmental, social and governmental factors" (sinngemäß: Faktoren aus Abbau, Aufbereitung, Metallurgie, Infrastruktur, Wirtschaft, Vermarktung, Recht, Umwelt, Gesellschaft und staatlichem Handeln). Der größte Teil dieser Aufzählung hat mit Gestein nichts zu tun.

Die Umwandlungsregeln sind streng. Eine abgeleitete Ressource darf überhaupt nicht in eine Reserve umgewandelt werden. Eine angezeigte Ressource darf nur zu einer wahrscheinlichen Reserve werden. Eine gemessene Ressource darf zu einer nachgewiesenen oder einer wahrscheinlichen Reserve werden.

Hudbay Minerals meldete am 28. September 2026, die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven des Betriebs Snow Lake in Manitoba belaufen sich auf 27.0 Millionen Tonnen mit rund 2.0 Millionen Unzen Gold, ein Zuwachs von 7.5 Millionen Tonnen und 124,000 Unzen gegenüber der Angabe von Januar 2026, womit sich die Reservenlaufzeit bis 2043 verlängert, also auf 18 Jahre. Das Unternehmen teilte mit, der stützende Bericht nach NI 43-101 werde binnen 45 Tagen nach diesem Datum in den SEDAR+- und SEC-Profilen eingereicht, was auf den 12. November 2026 fällt.

Teilt man die 27.0 Millionen Tonnen von Hudbay durch die 51,500 Tonnen von Grid Metals, so ist die Reserve von Snow Lake rund 524-mal so groß wie die erste Schätzung für Lucy South. Die beiden Bekanntgaben kamen zwei Tage auseinander und benutzten beide das Vokabular desselben Regelwerks. Es sind keine vergleichbaren Mengen, und das Verhältnis untertreibt den Abstand, weil die eine Zahl die Liste der Modifying Factors überstanden hat und die andere ihr nicht unterworfen wurde.

Achtzehn Jahre Reservenlaufzeit sind eine Aussage darüber, was unter den erklärten Annahmen eines Unternehmens zu einem Stichtag wirtschaftlich gewinnbar ist. Ändert man die Annahme zum Goldpreis oder die Kostenannahme, so ändert sich die Tonnage, die sich qualifiziert, mit ihr. Die Reserve ist das Ergebnis eines Modells, offengelegt mit ihrem Stichtag, weshalb der Stichtag genauso viel wiegt wie die Tonnage.

Aris Mining hat die Reserve und nicht die Erlaubnis

An der oberen Stufe der Leiter endet das Regelwerk.

Das Projekt Soto Norte von Aris Mining in Santander, Kolumbien, weist Mineralreserven mit dem Stichtag 18. August 2025 von 20.3 Millionen Tonnen mit 7.00 Gramm Gold je Tonne aus, also 4.6 Millionen Unzen, sowie eine Vormachbarkeitsstudie vom 3. September 2025, die das Anfangsinvestment mit US$625 Millionen ansetzt. Am Maßstab des kanadischen Offenlegungsrechts ist das so weit oben auf der Leiter, wie ein Projekt kommt.

Nichts davon erlaubt eine Schaufel. Am 28. September 2026 erließ das kolumbianische Umweltministerium die Verordnung 1277, mit der die Verlängerung eines befristeten Reservegebiets aufgehoben wurde, das die Verordnung 0221 vom 3. März 2025 über rund 75,345 Hektar geschaffen hatte, wodurch der Ablauf der Beschränkung vom 4. März 2029 auf den 4. März 2027 zurückfiel. Der Bau kann nicht beginnen, bevor die erforderliche Umweltgenehmigung vorliegt, und ein Datum dafür ist nicht offengelegt. NI 43-101 regelt, was Aris über die Unzen sagen darf. Ob ein ausländisches Ministerium eine Genehmigung erteilt, dazu sagt es nichts.

Wo Kanadas Explorationsgeld tatsächlich liegt

Die Leiter ist für einen kanadischen Anleger keine Abstraktion, denn in Kanada liegen der größte Teil dieser Ausgaben und der größte Teil dieser Notierungen.

Natural Resources Canada veranschlagt die kanadischen Ausgabenabsichten für Exploration und Lagerstättenbewertung für 2026 auf C$5.3 Milliarden, davon C$2.91 Milliarden von Juniorunternehmen und C$2.43 Milliarden von Seniorunternehmen. Dem gehen vorläufige C$4.4 Milliarden im Jahr 2025 und C$4.2 Milliarden im Jahr 2024 voraus. Die Toronto Stock Exchange berichtet, dass rund 40 Prozent der börsennotierten Bergbauunternehmen der Welt an TSX und TSXV gelistet sind, dass Bergbauemittenten 2025 C$16 Milliarden Eigenkapital über 54 neue Bergbaunotierungen aufnahmen und dass die Marktkapitalisierung des Bergbaus an beiden Börsen C$1.1 Billionen betrug, alles zum Stand vom 31. Dezember 2025.

Nahezu alle diese C$5.3 Milliarden werden unterhalb der Ressourcenstufe ausgegeben, auf Flächen, für die Abschnitt 2.3(1)(a) die Veröffentlichung einer Menge oder eines Gehalts der Lagerstätte überhaupt untersagt. Für die meisten kanadischen Bergbaunotierungen sind die einzigen rechtlich verfügbaren Mengen damit Bohrabschnitte und konzeptionelle Bandbreiten mit zwingenden Hinweisen. Eine erste Ressourcenschätzung ist das Ereignis, das Jahre an Ausgaben in eine Zahl verwandelt, die jedermann wiedergeben darf, und sie ist zugleich das Ereignis, das eine Frist von 45 Tagen für das Dokument in Gang setzt, das erklärt, wie die Zahl entstanden ist.

Der Stichtag ist die kleinste Zahl in einer Ressourcenmitteilung und die, die sagt, auf welcher Stufe das Unternehmen steht. Bei Grid Metals ist es der 25. September 2026. Lundin Gold hat keinen zu nennen.

Transparenzhinweis. Dieser Beitrag ist eine unabhängige Due-Diligence-Analyse und ein redaktioneller Meinungsbeitrag der Redaktion von The Maple Markets. Er ist nicht gesponsert, nicht beworben und nicht in Auftrag gegeben, und es wurde keinerlei Vergütung von einem in diesem Beitrag genannten Emittenten, einer genannten staatlichen Stelle oder Organisation oder einer in deren Auftrag handelnden Partei entgegengenommen. Die Analyse beruht auf den zum Veröffentlichungsdatum öffentlich verfügbaren Offenlegungen; jede Zahl ist ihrer Primärquelle zugeordnet. The Maple Markets und die Autorinnen und Autoren können Positionen in den genannten Wertpapieren halten; nichts in diesem Beitrag ist eine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines Wertpapiers, und Leserinnen und Leser sollten ihn nicht als Anlageberatung verstehen. Vergangene Offenlegungen sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Diese Ausgabe ist eine Übersetzung des englischen Originals; bei Abweichungen gilt die englische Fassung. Richtlinien: Redaktionelle Standards · Finanzhinweis.

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Also in English: Five Categories Decide What a Canadian Miner May Publish

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Daniel OkoyeMining and Resources Correspondent · 9 years covering exploration and developmentMehr von Daniel Okoye
Quellen und Verweise (9)
  1. NI 43-101 Standards of Disclosure for Mineral Projects (full instrument text)
  2. CIM Definition Standards on Mineral Resources and Mineral Reserves
  3. Hudbay Minerals news release, Snow Lake reserve and production update, 28 September 2026
  4. Grid Metals Corp., maiden caesium resource at Falcon West, 30 September 2026
  5. Aris Mining, Soto Norte developments, filed with the SEC
  6. Aris Mining, Soto Norte pre-feasibility study disclosure, filed with the SEC
  7. Natural Resources Canada, Canadian Mineral Exploration Information Bulletin
  8. Toronto Stock Exchange and TSX Venture Exchange, mining sector profile
  9. Lundin Gold, drill results from Bonza Sur and Quebrada Dorada, 24 September 2026

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Daniel Okoye (4. Oktober 2026). Fünf Kategorien entscheiden, was ein kanadisches Bergbauunternehmen veröffentlichen darf. The Maple Markets. https://themaplemarkets.ca/de/newsroom/intercept-resource-reserve-what-each-rung-of-canada-s-mineral-disclosure
https://themaplemarkets.ca/de/newsroom/intercept-resource-reserve-what-each-rung-of-canada-s-mineral-disclosure

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